Agile Online Meetup - 01. Juli 2020, 18:30 Uhr


DER AGILE INGENIEUR II: Der Ingenieur, der sich traut!

 

In unserem ersten Meetup am 26. Mai haben wir uns mit der Frage beschäftigt, ob agil auch in der physischen Produktentwicklung funktioniert. Wo liegen die Unterschiede, Erfolgsfaktoren und Stolpersteine?

 

Wir bleiben im Hardwareumfeld klassischer Technologie-unternehmen und stellen uns diesmal die Frage: Was ändert sich an der Unternehmenskultur, der Arbeitsweise, dem Mindset? Häufig denken Unternehmen bei einer Umstellung auf agile Methoden vorrangig an die technische Implementierung eines neuen Projektmanagementprozesses wie Scrum. Die eigentlich entscheidende Veränderung wird gerade am Anfang gern außer Acht gelassen: Was bedeutet das in der Konsequenz für das Arbeitsumfeld des agilen Ingenieurs? Wie weit muss er sich trauen, unbekanntes Terrain zu betreten und gewohnte Abläufe hinter sich lassen?


Frühere Events


 

DER AGILE INGENIEUR I: AGILE@Hardware

 

In der IT-Branche sind agile Methoden bereits seit Jahren fester Bestandteil der Arbeitswelt und werden seit einiger Zeit auch in der physischen Produktentwicklung immer stärker diskutiert. Während Scrum & Co. in Softwareteams zum common sense gehören, stößt man in klassischen Technologieunternehmen oftmals auf die Ansicht, dass kundenzentrierte und flexiblere Entwicklungsprozesse zwar benötigt werden, eine iterative Produktentwicklung im Hardwareumfeld aber nicht denkbar sei. Eine zu tiefe Spezialisierung der Ingenieure, überfrachtete Prozesslandschaften, viele Langläufer in der Entwicklung, komplexe Produktanforderungen und teilweise regulierte Märkte mit hohen regulatorischen Anforderungen sind nur einige Herausforderungen, die offenbar dagegensprechen. Dennoch können bereits einige führende internationale Konzerne deutliche Erfolge durch die Umstellung auf agile Methoden vorweisen.