Was ist Prozessoptimierung im Unternehmen?

Prozesse sind das Rückgrat jedes Unternehmens – doch entscheidend ist, wie reibungslos sie ineinandergreifen und ob sie echten Mehrwert schaffen.

Ob Kostenkontrolle, Qualitätssicherung oder kürzere Durchlaufzeiten: Der Unterschied liegt darin, Abläufe nicht nur effizienter, sondern auch zukunftsfähig zu gestalten.

In diesem Artikel erfahren Sie, was Prozessoptimierung wirklich bedeutet, welche Ziele im Fokus stehen und wie Sie Methoden erfolgreich in Ihrem Unternehmen einsetzen.

Was ist Prozessoptimierung im Unternehmen?​

Inhaltsverzeichnis

Mit Prozessoptimierung zu effizienteren Abläufen und stabiler Wertschöpfung

Definition: Prozessoptimierung ist das systematische Analysieren, Gestalten und Verbessern wiederkehrender Arbeitsabläufe mit dem Ziel, Qualität zu erhöhen, Durchlaufzeiten zu verkürzen, Kosten zu reduzieren und die Zufriedenheit von Kund:innen und Mitarbeitenden zu steigern. Sie ist ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess – kein einmaliges Projekt.

Abgrenzung zu Automatisierung & Digitalisierung

Begriff Ziel Typische Fragen Beziehung zur Prozessoptimierung
Prozessoptimierung Abläufe wirksamer & effizienter machen „Wie schaffen wir in 30% weniger Zeit das gleiche Ergebnis?“ Rahmen & Vorgehen (Methoden, Messung, Verbesserungszyklen)
Automatisierung Aufgaben ohne menschliches Zutun ausführen „Welche wiederkehrenden Schritte lassen sich technisch abbilden?“ Ein Werkzeug innerhalb der Optimierung
Digitalisierung Analoge Prozesse in digitale Systeme überführen „Wie ersetzen wir Papierformulare durch digitale Workflows?“ Oft Voraussetzung für Automatisierung & Optimierung

Einordnung in den Unternehmenskontext

Prozessoptimierung ist Teil der Grundlagen der Organisationsentwicklung. Sie legt den Fokus darauf, Strukturen anpassungsfähig zu machen und die Wertschöpfung langfristig zu sichern. Damit wirkt sie nicht isoliert, sondern als Querschnittsthema: von der strategischen Planung bis zur täglichen Arbeit im Team.
💡 Hinweis: Verstehen Sie Prozessoptimierung nicht als reines Effizienzprojekt. Wirklicher Erfolg entsteht, wenn Optimierung in eine ganzheitliche Strategie eingebettet wird – Kultur, Technik und Menschen zusammengedacht.

Ziele der Prozessoptimierung

Die Prozessoptimierung verfolgt mehrere zentrale Ziele, die eng miteinander verbunden sind. Im Kern geht es darum, Abläufe im Unternehmen effizienter, kostengünstiger und qualitativ hochwertiger zu gestalten – ohne dabei den Faktor Mensch aus dem Blick zu verlieren.

Effizienzsteigerung, Kostenreduktion und Qualitätssteigerung

  • Effizienzsteigerung: Ressourcen wie Zeit und Material werden besser genutzt, Durchlaufzeiten verkürzen sich.
  • Kostenreduktion: Reduzierung unnötiger Prozessschritte und Vermeidung von Verschwendung.
  • Qualitätssteigerung: Höhere Prozessstabilität senkt Fehlerquoten und steigert die Kundenzufriedenheit.

Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit

Optimierte Prozesse entlasten Mitarbeitende von unnötigen Routinetätigkeiten und schaffen Freiraum für wertschöpfende Aufgaben. Gleichzeitig profitieren Kund:innen von schnelleren Abläufen, höherer Servicequalität und transparenter Kommunikation.

Strategische Wettbewerbsvorteile

Unternehmen, die ihre Prozesse kontinuierlich verbessern, reagieren flexibler auf Marktveränderungen und bleiben langfristig wettbewerbsfähig. Prozessoptimierung ist damit nicht nur ein operatives, sondern auch ein strategisches Ziel.
💡 Hinweis: Formulieren Sie Ziele immer messbar mit klaren Kennzahlen – beispielsweise „Reduktion der Durchlaufzeit um 20 % innerhalb von 6 Monaten“ oder „Steigerung der Kundenzufriedenheit von 80 % auf 90 %“.

Phasen und Vorgehensweise der Prozessoptimierung

Damit Prozessoptimierung nicht abstrakt bleibt, empfiehlt sich ein klares Vorgehen in mehreren aufeinander aufbauenden Phasen. Jede Phase verfolgt ein spezifisches Ziel und schafft die Grundlage für den nächsten Schritt.
  1. Ist-Analyse: Aufnahme der aktuellen Abläufe, Erhebung von Kennzahlen und Prozessdokumentation.
  2. Schwachstellen identifizieren: Engpässe, Doppelarbeiten oder Medienbrüche sichtbar machen.
  3. Maßnahmen planen: Lösungsansätze entwickeln, Methoden auswählen und Verantwortlichkeiten klären.
  4. Umsetzung & Change Management: Maßnahmen schrittweise einführen, Mitarbeitende begleiten und Widerstände abbauen.
  5. Erfolgskontrolle mit Kennzahlen: Ergebnisse messen, Soll-Ist-Vergleich durchführen und Optimierungen nachjustieren.
Phase Ziel Methoden Beispiel
Ist-Analyse Transparenz schaffen Prozessaufnahme, Interviews, Value Stream Mapping Analyse der Auftragsbearbeitung im Vertrieb
Schwachstellen identifizieren Verbesserungspotenziale erkennen Ursachenanalyse (Ishikawa, 5-Why) Hohe Fehlerquote bei Rechnungen
Maßnahmen planen Veränderungen vorbereiten Workshops, Priorisierung, Roadmap Einführung eines digitalen Freigabe-Workflows
Umsetzung & Change Management Neue Abläufe einführen Agile Methoden, Pilotprojekte, Training Schulung der Mitarbeitenden im neuen Tool
Erfolgskontrolle Wirksamkeit prüfen KPI-Monitoring, Feedback-Runden Durchlaufzeitreduktion um 15 %
Gerade in der Phase der Umsetzung spielt Implementierung von Change Management eine Schlüsselrolle. Nur wenn Mitarbeitende frühzeitig eingebunden werden, lassen sich Widerstände minimieren und Verbesserungen nachhaltig verankern. Ein strukturierter Ablauf schafft so die Basis für langfristige Verbesserungen, die nicht nur Prozesse effizienter machen, sondern auch das Vertrauen der Teams in die Organisation stärken.

Methoden der Prozessoptimierung

Für die erfolgreiche Prozessoptimierung stehen unterschiedliche Methoden zur Verfügung. Sie reichen von etablierten Management-Ansätzen bis hin zu modernen digitalen Lösungen. Entscheidend ist nicht die Wahl einer einzelnen Methode, sondern die Kombination mehrerer Ansätze, die zu den Zielen und der Kultur des Unternehmens passen.

Lean Management, Kaizen und KVP

Lean Management fokussiert auf die Vermeidung von Verschwendung und die Wertschöpfung für Kund:innen. Kaizen bedeutet „kontinuierliche Verbesserung“ und setzt auf viele kleine Schritte im Alltag der Mitarbeitenden. Der kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) strukturiert diesen Ansatz methodisch und verankert ihn nachhaltig im Unternehmen.

Digitale Tools und Automatisierung

Digitale Lösungen unterstützen die Prozessoptimierung, indem sie Transparenz schaffen, Routinen automatisieren und Daten für fundierte Entscheidungen bereitstellen. Automatisierung ist dabei ein Werkzeug innerhalb der Optimierung – kein Selbstzweck. Die Wahl der Technologie hängt stark vom Kontext ab, beispielsweise ob ein Projekt agil oder klassisch umgesetzt wird. Ein Blick auf Scrum vs. Wasserfall zeigt, dass die Prozessmethodik die Auswahl der passenden Tools beeinflusst.

Methodenvergleich

Methode Nutzen Einsatzbereich
Lean Management Reduzierung von Verschwendung, schlanke Prozesse Produktion, Logistik, Dienstleistung
Kaizen Kontinuierliche, kleine Verbesserungen Tägliche Abläufe, Teamarbeit
KVP Strukturierte Verbesserung auf Organisationsebene Unternehmensweit
Digitale Tools Transparenz, Automatisierung, Datenanalyse Alle Geschäftsbereiche
💡 Hinweis: Kombinieren Sie mehrere Methoden für maximale Wirkung – etwa Lean-Prinzipien mit digitalen Tools und einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess.

Kennzahlen für die Prozessoptimierung

Ohne Kennzahlen bleibt Prozessoptimierung vage. Erst durch konkrete Messgrößen lässt sich nachvollziehen, ob Maßnahmen wirken und ob die gesteckten Ziele erreicht wurden. Die Auswahl geeigneter KPIs hängt stark von Branche und Unternehmenszielen ab, sollte aber immer Transparenz und Vergleichbarkeit ermöglichen.

Wichtige Kennzahlen im Überblick

  • Durchlaufzeiten: Zeitspanne von Auftragseingang bis zur Fertigstellung.
  • Fehlerquote: Anteil fehlerhafter Ergebnisse oder Rückläufer im Prozess.
  • Kosten pro Prozess: Summe aller direkten und indirekten Aufwendungen pro Vorgang.
  • Mitarbeiterzufriedenheit: Befragungen, Fluktuationsrate oder Krankheitsquote als Indikatoren.
  • Kundenzufriedenheit: Net Promoter Score (NPS), Reklamationsquote, Wiederkaufrate.

KPI-Beispiel-Tabelle

Kennzahl Messgröße Beispielwert
Durchlaufzeit Tage/Stunden pro Auftrag Reduktion von 12 auf 8 Tage
Fehlerquote % fehlerhafter Vorgänge Senken von 5 % auf 2 %
Kosten pro Prozess Euro pro Vorgang Optimierung von 120 € auf 90 €
Kundenzufriedenheit NPS-Wert Steigerung von 60 auf 75 Punkte
Gerade bei Veränderungsprojekten zeigt sich: Nur wenn Kennzahlen konsequent erhoben und regelmäßig ausgewertet werden, lässt sich der Erfolg einer Optimierung objektiv nachweisen. Eine ähnliche Bedeutung haben auch die fünf Phasen der Veränderung, die den Prozess der Anpassung transparent machen.

Maßnahmen und Möglichkeiten der Prozessoptimierung

Die konkrete Umsetzung von Prozessoptimierung hängt stark von der Ausgangslage und den Zielen des Unternehmens ab. Grundsätzlich lassen sich Maßnahmen in kurzfristige „Quick-Wins“ und langfristige strukturelle Veränderungen unterteilen. Ergänzt werden diese durch technologische und organisatorische Hebel.

Kleine Quick-Wins vs. langfristige Veränderungen

Quick-Wins sind kleinere Anpassungen, die mit wenig Aufwand umgesetzt werden können und sofort spürbare Effekte zeigen, etwa die Straffung von Freigabeprozessen oder die Vereinheitlichung von Formularen. Langfristige Veränderungen erfordern dagegen eine tiefere Anpassung von Strukturen, Rollen oder Unternehmenskultur und werden meist in mehreren Phasen ausgerollt.

Einsatz von Software und Datenanalysen

Digitale Tools und Datenanalysen machen Prozesse messbar und bilden die Basis für fundierte Entscheidungen. Workflow-Management-Systeme, Business-Intelligence-Software oder Automatisierungslösungen helfen dabei, Transparenz zu schaffen und Routineaufgaben zu reduzieren. Welche Lösung geeignet ist, hängt von der Methodik des Projekts ab – ob agil oder klassisch. An dieser Stelle lohnt auch der Vergleich Scrum vs. Wasserfall, um die richtige Projektsteuerung zu wählen.

Organisatorische Maßnahmen

  • Neue Rollen definieren, z. B. Prozessverantwortliche oder Agile Coaches
  • Workshops zur Identifikation von Schwachstellen und Lösungsansätzen
  • Schulungen zur Einführung neuer Tools oder Methoden
  • Strukturierte Feedback-Runden, um Verbesserungen dauerhaft zu verankern
Besonders wirksam sind Maßnahmen dann, wenn sie nicht isoliert eingeführt werden, sondern Teil einer größeren Organisationsentwicklung sind. Ergänzend dazu können Agile Coaches und ihre Rolle in der Transformation entscheidend sein, um Veränderungen im Unternehmen nachhaltig zu begleiten.

Change Management und Prozessoptimierung

Jede Prozessoptimierung bedeutet Veränderung – und jede Veränderung braucht ein kluges Change Management. Ohne die richtige Kommunikation und die Einbindung der Mitarbeitenden scheitern viele Projekte, selbst wenn die fachliche Planung stimmig ist.

Bedeutung von Kommunikation & Einbindung der Mitarbeiter

Transparente Kommunikation sorgt dafür, dass Mitarbeitende die Gründe und Ziele der Prozessoptimierung verstehen. Werden sie frühzeitig einbezogen, steigt die Akzeptanz und das Vertrauen in den Veränderungsprozess.

Umgang mit Widerständen

Widerstände sind ein natürlicher Bestandteil jeder Veränderung. Entscheidend ist, sie nicht zu verdrängen, sondern aktiv damit umzugehen. Führungskräfte sollten zuhören, Ängste ernst nehmen und konkrete Unterstützungsangebote schaffen. Gerade an dieser Stelle hilft es, Konflikte im Team bewusst anzusprechen und Lösungswege zu entwickeln, damit Blockaden nicht zum Hemmschuh werden.

Nachhaltigkeit sichern

Damit Verbesserungen nicht nach wenigen Monaten verpuffen, müssen sie dauerhaft im Unternehmen verankert werden. Dazu gehört die Festlegung von Verantwortlichkeiten, die regelmäßige Überprüfung der Kennzahlen und die Anpassung der Prozesse bei neuen Herausforderungen. So zeigt sich, dass Prozessoptimierung eng mit einer agilen Unternehmenskultur verbunden ist – und nicht als einmalige Maßnahme verstanden werden darf.

Checkliste Prozessoptimierung

Eine klare Checkliste hilft, den Überblick zu behalten und sicherzustellen, dass keine wesentlichen Schritte übersehen werden. Sie eignet sich sowohl für die Vorbereitung als auch zur laufenden Begleitung von Optimierungsprojekten.
  1. Ziele definieren: Klare und messbare Zielsetzungen festlegen, um Orientierung für alle Beteiligten zu schaffen.
  2. Prozesse dokumentieren: Bestehende Abläufe erfassen, visualisieren und für alle nachvollziehbar machen.
  3. Kennzahlen festlegen: Geeignete KPIs auswählen, die Fortschritte messbar und vergleichbar machen.
  4. Maßnahmen priorisieren: Handlungsschritte nach Aufwand und Nutzen ordnen, um Ressourcen effektiv einzusetzen.
  5. Erfolge messen: Ergebnisse regelmäßig prüfen, Soll-Ist-Vergleiche durchführen und Prozesse bei Bedarf anpassen.
💡 Hinweis: Nutzen Sie die Checkliste nicht nur einmalig, sondern als wiederkehrendes Instrument – so bleibt die Optimierung ein kontinuierlicher Prozess.

Beispiele & Fallbeispiele Prozessoptimierung im Unternehmen

Konkrete Szenarien machen deutlich, wie Prozessoptimierung in der Praxis wirken kann. Neben dokumentierten Erfolgsstories ist es völlig legitim, mit fiktiven Beispielen zu arbeiten – sie veranschaulichen typische Effekte und machen die Möglichkeiten greifbar.

Typische Szenarien

  • Produktion: Einführung von Lean-Prinzipien reduziert Stillstandzeiten und senkt Ausschussquoten.
  • Verwaltung: Digitale Genehmigungsworkflows ersetzen papierbasierte Formulare, wodurch die Bearbeitungszeit um mehrere Tage verkürzt wird.
  • Kundenservice: Ein Ticketsystem bündelt Anfragen, verkürzt Reaktionszeiten und erhöht die Transparenz für Kund:innen.

Fiktives Vorher-Nachher-Beispiel

Vorher: Ein mittelständisches Unternehmen bearbeitete Rechnungen manuell. Durch fehlende Standards kam es zu doppelten Prüfungen, Verzögerungen und hoher Fehlerquote. Nachher: Nach der Einführung eines automatisierten Rechnungsworkflows mit klar definierten Rollen wurde die Bearbeitungszeit von 10 Tagen auf 4 Tage reduziert, die Fehlerquote sank deutlich und Mitarbeitende konnten sich stärker auf wertschöpfende Tätigkeiten konzentrieren.
💡 Hinweis: Starten Sie mit einem Pilotprojekt in einem klar abgegrenzten Bereich. So lassen sich Risiken minimieren und Erfolge schneller sichtbar machen, bevor die gesamte Organisation einbezogen wird.

Ganzheitliche Prozessoptimierung

Nachhaltige Prozessoptimierung geht über einzelne Maßnahmen hinaus. Sie entsteht, wenn Strategie, Unternehmenskultur und Technologie zusammenspielen. Nur so lassen sich Verbesserungen dauerhaft verankern und in echten Wettbewerbsvorteil umwandeln.

Zusammenspiel von Strategie, Kultur und Technologie

Eine klar definierte Strategie zeigt die Richtung vor, die Kultur bestimmt, wie Veränderungen im Alltag aufgenommen werden, und die Technologie liefert die Werkzeuge. Fehlt einer dieser Bausteine, bleiben Optimierungen oft Stückwerk – beispielsweise, wenn zwar moderne Tools eingeführt werden, die Mitarbeitenden aber nicht bereit sind, diese anzunehmen.

Verbindung mit agiler Organisationsentwicklung

Ganzheitliche Prozessoptimierung ist eng mit agiler Organisationsentwicklung verbunden. Agilität bedeutet, flexibel auf Veränderungen zu reagieren und Teams die Verantwortung für Verbesserungen zu übertragen. Genau hier setzt Agileus an: Wir unterstützen Unternehmen dabei, Prozesse nicht isoliert, sondern als Teil einer umfassenden Transformation zu verstehen – von der Strategie über die Kultur bis hin zur Technologie.

Nutzwertanalyse Prozessoptimierung

Oft stehen Unternehmen vor der Herausforderung, mehrere mögliche Maßnahmen zur Prozessoptimierung gegeneinander abzuwägen. Die Nutzwertanalyse ist ein bewährtes Instrument, um Optionen systematisch zu vergleichen und auf einer fundierten Basis zu priorisieren. Die Methode berücksichtigt nicht nur die Kosten, sondern auch den zu erwartenden Nutzen. Indem beide Faktoren in ein Verhältnis gesetzt werden, entsteht ein transparenter Vergleich, der Entscheidungen erleichtert und Diskussionen objektiver macht.

Beispiel für eine Nutzwertanalyse

Maßnahme Kosten Nutzen Nutzwert
Einführung eines digitalen Freigabe-Workflows 20.000 € Hoher Zeitgewinn, weniger Fehler 8/10
Schulung im Lean Management 5.000 € Mittlerer Nutzen, Basiswissen für Mitarbeitende 6/10
Implementierung eines Ticket-Systems im Kundenservice 15.000 € Hohe Kundenzufriedenheit, bessere Transparenz 9/10
Wichtig ist, dass die Kriterien und die Bewertungsskala individuell auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten werden. So entsteht ein klares Bild, welche Maßnahmen den größten Hebel für die Prozessoptimierung bieten.

Prozessoptimierung als Erfolgsfaktor für nachhaltige Veränderung

Prozessoptimierung ist weit mehr als ein Mittel zur Effizienzsteigerung. Sie verbindet Kostenreduktion, Qualitätssteigerung und Flexibilität mit der Fähigkeit, Veränderungen dauerhaft im Unternehmen zu verankern. Wer Kennzahlen konsequent nutzt, die passenden Methoden auswählt und Mitarbeitende aktiv einbindet, legt die Grundlage für spürbare Verbesserungen im Alltag und langfristige Wettbewerbsvorteile. Strategisch gedacht wird Prozessoptimierung zum echten Erfolgsfaktor: Sie stärkt die Unternehmenskultur, eröffnet neue Handlungsspielräume und macht Organisationen widerstandsfähiger gegenüber Marktveränderungen. Damit wird sie zu einem zentralen Baustein moderner Organisationsentwicklung. Agileus Consulting unterstützt Unternehmen dabei, Prozesse ganzheitlich zu verbessern und Veränderungen nachhaltig zu gestalten. Erfahren Sie mehr über unsere maßgeschneiderte Strategieberatung und wie wir Sie auf Ihrem Weg zur erfolgreichen Transformation begleiten können. Gute Beratung ist mehr als Expertise – sie ist der Schlüssel zu nachhaltigem Wachstum.

Sind Sie bereit für das nächste Level?

Jedes Unternehmen steht vor spezifischen Herausforderungen. Gemeinsam finden wir passgenaue Antworten.
💡 Tipp

Jennifer Filz

Jennifer Filz verstärkt seit Anfang 2023 unser Agileus Team als Assistenz der Geschäftsführung. Sie ist im Hintergrund aktiv und unterstützt die Geschäftsleitung in verschiedenen administrativen und organisatorischen Aufgaben. Zuvor sammelte sie wertvolle Erfahrungen als Referentin des CEOs eines weltweit führenden Unternehmens in der Messtechnik. Jennifer bringt ihre umfassenden Kenntnisse und Fähigkeiten ein, um die Effizienz und Effektivität des Managements zu steigern.

Bärbel Hebenstreit

Bärbel Hebenstreit komplettiert das Familienunternehmen seit der Gründung 2017. Als studierte Keramikingenieurin hat sie den analytischen Blick fürs Detail und verantwortet das Controlling und die Unternehmenszahlen der Agileus. Außerdem ist sie für die Koordination des Backoffice zuständig.

Frank Duda

Frank Duda ist ausgebildeter Kfz-Schlosser und Industriemeister Metall, um danach seine Leidenschaft für die Personal-und Organisationsentwicklung entschieden. Nach seinem Abendstudium zum Betriebswirt arbeitete er in verschiedenen Positionen im Personalmanagement und der Organisationsentwicklung, hat moderne Arbeitsorganisationen und neue Produktionssysteme eingeführt. Er spielte eine Schlüsselrolle beim Aufbau der Lean Manufacturing Consulting und war zuletzt als Direktor Automotive Projektmanagement tätig. 2011 brachte Frank in seiner Rolle als Vorstand ein Beratungsunternehmen wieder ins Wachstum gebracht und konzentriert sich seit 2013 auf die Transformation bestehender Organisationen und den Aufbau neuer Arbeitsorganisationen.

Dr. Christoph Eisenhardt

Dr. Christoph Eisenhardt ist Unternehmensberater und Coach mit Fokus auf F&E, Innovation und Leadership. Er unterstützt Unternehmenstransformationen und agile Entwicklungsprozesse und berät ganzheitlich und handlungsorientiert. Als zertifizierter systemischer Business-Coach hilft er Führungskräften mit den damit verbundenen Herausforderungen umzugehen.
Nach seiner Promotion und einer Selbstständigkeit in der Laserindustrie arbeitete er 14 Jahre bei Roche Diagnostics und leitete dort globale Abteilungen und strategische Initiativen.
Christoph ist promovierter physikalischer Chemiker, absolvierte ein Executive Leadership Program an der London Business School und ist zertifizierter Change Manager, sowie Scrum Master.

Dr. Frank Richarz

Dr. Frank Richarz hat in Bonn Physik studiert und in Physikalischer Chemie promoviert. Frank hat eine beeindruckende Karriere in der Elektro- und Haushaltsgeräteindustrie hinter sich und hat in verschiedenen Managementpositionen, u.a. technischer Direktor eines US-Unternehmens, gewirkt. Als kleines ‚Hobby‘ vertritt Frank seit 1997 verschiedenste Unternehmen in der Normungsarbeit beim International Electrotechnical Committee (IEC) und leitet unter anderem das Team zu ‚Biological effects of optical radiation‘.
Seit 2008 konzentriert er sich als Berater darauf, die Produktentwicklung (R&D) in Unternehmen zu optimieren, u.a. in der optischen Industrie, Werkzeuggeräteherstellung und Automobilbranche. Im Rahmen agiler Transitionen hat er als agiler Coach zahlreiche Teams und Organisationen bei ihren ersten agilen Erfolgen begleitet.

Mark Rosa

Mark Rosa ist ein Fachmann für Agile Methodik in der physischen Produktentwicklung mit über 20 Jahren Erfahrung. Er hat sich darauf spezialisiert, in agil unerfahrenen Teams ein agiles Mindset aufzubauen und das Teamumfeld auf die Zusammenarbeit mit einem agilen Projekt einzustimmen. Mark hat seit den frühen 2000er Jahren in verschiedenen Industriebereichen, u.a. Medizintechnik, Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbau, gearbeitet und dabei wertvolle Erfahrungen gesammelt, die ihn zu einem führenden Experten in der Produkt- und Softwareentwicklung machen.

Geog Verch

Georg Verch ist seit März 2023 ein wertvolles Mitglied unseres Teams. Mit einer handwerklichen Ausbildung zum Leichtflugzeugbauer und einem Studium der Medizintechnik in Wiesbaden bringt er eine breite Palette von Fähigkeiten mit. Seine Karriere bei einem führenden Anbieter von Dialyse-Produkten und -Dienstleistungen hat ihm tiefe Kenntnisse in Risikomanagement, Anforderungsmanagement, Projektmanagement und Moderation vermittelt, sowie seine Passion für agile Arbeitsweisen geweckt. Als zertifizierter Product Owner, Scrum Master und Experte für Usability und User-Experience ist Georg ein leidenschaftlicher Befürworter der Agilität und setzt seine Fähigkeiten ein, um aufgeschlossene und engagierte Teams zu fördern.

Michelle Wunner

Michelle Wunner verstärkt seit April 2021 das Team von AGILEUS Consulting und überzeugt dabei insbesondere mit ihren Erfahrungen in der Begleitung agiler Transitionen. 

Als Trainerin, zertifizierte Scrum Masterin und Coach befähigt sie unsere Kunden für die agile Arbeitsweise. Ihre Haltung als systemische Beraterin und Mediatorin sind insbesondere in der Teambegleitung, im Change Management und Konfliktmanagement sehr gefragt. So verfügt sie über umfangreiche Kenntnisse, um erfolgreiche Veränderungsprozesse zu begleiten. Dabei schätzen unsere Kunden ihre Moderationskompetenz und ihre empathisch-hartnäckige Art, Teams für Agilität zu begeistern. Ihre bisherigen Praxiserfahrungen sammelte sie in der Automobil-, Finanz-, Technologie- und Medizintechnikbranche.

Dr. Michael Körsten

Dr. Michael Körsten verstärkt unser Team seit Oktober 2021. Er studierte Maschinenbau in Aachen und promovierte im Bereich Konstruktionsmethodik. Mit über 20 Jahren Erfahrung in verschiedenen R&D Managementfunktionen in der Automobilindustrie und im Anlagenbau, bringt er umfangreiche Expertise in Produktentwicklung, Prozessoptimierung, Projekt- und Innovationsmanagement, Digitalisierung und internationale Teamarbeit mit.

Michael war in Industriearbeitskreisen zu Lean Innovation aktiv und baute erfolgreich eine lokale Entwicklungsabteilung in den USA auf. Er gestaltete den Produktentstehungsprozess neu und setzte die agile Transformation im Engineering bei einem führenden Nutzfahrzeughersteller um. In den letzten Jahren arbeitete er als Managementberater und im Bereich Ingenieurdienstleistungen.

Als zertifizierter Scrum Master und Scrum Product Owner hat Michael zahlreiche Teams und Organisationen bei agilen Transformationen begleitet. Er ist überzeugt, dass Agilität, wenn richtig implementiert, zu erheblichen Leistungssteigerungen führen kann, wobei der Mensch im Mittelpunkt stehen muss.

Dagmar Hebenstreit

Dagmar Hebenstreit hat jahrelange Erfahrung in der Management- und Strategieberatung, was sie dazu inspirierte, eine eigene Boutiqueberatung zu gründen. Mit AGILEUS Consulting erfüllt sie ihren Wunsch nach einer ganzheitlichen Beratung für Mechatronikunternehmen, die sowohl Konzept- als auch Umsetzungsphasen inklusive Change Management und Mitarbeiterinvolvement umfasst.

Dagmar bringt internationale Erfahrung in Vertrieb, Marketing und Business Development mit. Als Certified Scrum Professional sowie Scrum Master und Product Owner hat sie einen breiten methodischen Hintergrund und sucht ständig nach neuen Ansätzen in Organisationsstrukturen und Führung.

Sie studierte Medienökonomie, Interkulturelle Wirtschaftskommunikation und Betriebswirtschaftslehre und ergänzte dies durch ein Studium der Humanwissenschaften und Auslandsaufenthalte, unter anderem in China.

Dagmar ist zudem verantwortlich für Marketing, Public Relations, HR und Change bei AGILEUS Consulting. Als Mitglied der Healthcare Shapers beschäftigt sie sich speziell mit der Implementierung von Agilität in der MedTech-Branche.

Dr. Jörk Hebenstreit

Dr. Jörk Hebenstreit gründete ein Beratungsunternehmen, das klassische Strategie- und Managementberatung mit innovativen, agilen Ansätzen kombiniert. Er studierte und promovierte in Physik und arbeitete zuletzt als Vice President in einem internationalen Technologieunternehmen. Sein Managementwissen vertiefte er an der INSEAD Business School und erhielt den ‚Distinguished Service Award‘ der Photo Marketing Association International.

2006 wechselte er in die Strategieberatung und war ab 2009 als F&E-Vorstand eines Messtechnik-Global Players tätig. Er war in verschiedenen Verwaltungsräten aktiv und lehrte an der Hochschule Furtwangen. Seit 2016 leitet Jörk agile Projekte in verschiedenen Branchen.

Er ist Certified Scrum Professional und engagiert sich bei den Baden-Badener Unternehmergesprächen e.V. Jörk ist zudem einer der wenigen „Agile Leadership Journey Guides“ in Deutschland.