Schlanke Abläufe

Mehr schaffen mit dem Team, das Sie haben

Wir machen Ihren Weg von der Idee bis zum Markt schneller und schlanker — über alle Funktionen, ohne Stellenabbau.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Kapazität steckt in den Abläufen, nicht im Personal

Viele Industrieunternehmen sind nicht zu klein besetzt. Ihre Aufträge laufen nur durch zu viele Hände, bevor etwas entschieden ist. Genau dort verschwindet Kapazität, nicht beim Personal.

  • Projekte dauern länger als geplant, und keiner kann genau sagen, woran es liegt.
  • Ihre besten Leute verbringen halbe Tage mit Suchen, Warten und Nacharbeit.
  • Sie würden gern wachsen, aber die Abläufe halten nicht mit, und neue Leute sind kaum zu finden.
  • Die Marge ist unter Druck, aber Entlassungen sind für Sie keine Option.

Die Größenordnung ist erstaunlich: In typischen Abläufen ist oft nur ein einstelliger Prozentsatz der Durchlaufzeit echte Wertschöpfung — nach Taiichi Ohno rund 5 %. Der Rest ist Warten, Übergeben und Nacharbeiten. Und mehr als 25 % der produktiven Kapazität gehen im Schnitt allein durch Meetings, Abstimmungen und Berichtswesen verloren (Bain, 2017), nicht durch zu wenig Personal.

Die gute Nachricht: Abläufe lassen sich ändern. Köpfe müssen dafür nicht gehen.

Referenzen

Unsere Erfolgsgeschichten

Sehen Sie, wie wir Industrieunternehmen schneller gemacht haben, ohne dass jemand gehen musste.

„Die größte Reserve steckt selten im Personal. Sie steckt in den Abläufen: im Warten, im Suchen, in der Nacharbeit. Genau da setzen wir an.“

Typische Engpässe

Wo in Ihrem Betrieb Kapazität versickert

  1. Warten auf Entscheidungen. Vieles wird die Hierarchie hochgereicht, statt vor Ort entschieden. Führungskräfte verbringen rund 37 % ihrer Zeit mit Entscheidungen — und über die Hälfte davon gilt selbst in den eigenen Häusern als ineffektiv genutzt (McKinsey, 2019).
  2. Starre Freigabe-Gates. Feste Gate- und Meilenstein-Meetings erzwingen Entscheidungen, für die man noch nicht bereit ist, und lassen Projekte dazwischen liegen. Selbst der Erfinder des Stage-Gate-Prozesses nennt ihn heute „zu linear, zu starr, zu bürokratisch“ (R. G. Cooper).
  3. Meetings und Berichtswesen. Bis zu 58 % des Arbeitstags fließen in „Arbeit über die Arbeit“: Status-Updates, Reportings, Präsentationen, Informationssuche (Asana, 2023). Zeit, die nie beim Produkt ankommt.
  4. Schnittstellen und Übergaben. Aufträge gehen mehrfach zwischen Vertrieb, Technik und Einkauf hin und her. Jede Übergabe kostet Zeit und erzeugt Fehler — die Reibung sitzt zwischen den Abteilungen, nicht in ihnen.
  5. Planung nur auf Sicht. Wird ein Bauteil plötzlich abgekündigt, beginnen Recherche und Einkauf von vorn. Bauteil-Lebenszyklen liegen heute oft bei nur 2 bis 5 Jahren, und ein einziges Re-Design kann fünf- bis siebenstellige Kosten auslösen.
  6. Seriell statt parallel. Phasen laufen nacheinander, obwohl sie sich überlappen könnten. Wer Entwicklung parallelisiert und Abteilungen früh an einen Tisch holt, verkürzt die Entwicklungszeit in dokumentierten Fällen um 30 bis 50 %.

Time-to-Market

Zu spät ist teurer als zu teuer

Geschwindigkeit ist kein Selbstzweck. Sie entscheidet über Marge und Marktanteil. Eine vielzitierte McKinsey-Analyse zeigt: Wer ein Produkt sechs Monate zu spät auf den Markt bringt, verliert im Schnitt rund ein Drittel des Gewinns über den gesamten Produktlebenszyklus. Eine Budgetüberschreitung von 50 % kostet dagegen nur wenige Prozent.

Was kurze Durchlaufzeiten ermöglicht:

  • Entscheidungen dort treffen, wo das Wissen sitzt, statt sie hochzureichen.
  • Cross-funktionale Teams früh zusammenbringen, statt über die Mauer zu werfen.
  • Parallel statt seriell entwickeln.
  • Weniger gleichzeitig anfangen, mehr fertig bekommen.

Jennifer Filz

Jennifer Filz verstärkt seit Anfang 2023 unser Agileus Team als Assistenz der Geschäftsführung. Sie ist im Hintergrund aktiv und unterstützt die Geschäftsleitung in verschiedenen administrativen und organisatorischen Aufgaben. Zuvor sammelte sie wertvolle Erfahrungen als Referentin des CEOs eines weltweit führenden Unternehmens in der Messtechnik. Jennifer bringt ihre umfassenden Kenntnisse und Fähigkeiten ein, um die Effizienz und Effektivität des Managements zu steigern.

Bärbel Hebenstreit

Bärbel Hebenstreit komplettiert das Familienunternehmen seit der Gründung 2017. Als studierte Keramikingenieurin hat sie den analytischen Blick fürs Detail und verantwortet das Controlling und die Unternehmenszahlen der Agileus. Außerdem ist sie für die Koordination des Backoffice zuständig.

Frank Duda

Frank Duda ist ausgebildeter Kfz-Schlosser und Industriemeister Metall, um danach seine Leidenschaft für die Personal-und Organisationsentwicklung entschieden. Nach seinem Abendstudium zum Betriebswirt arbeitete er in verschiedenen Positionen im Personalmanagement und der Organisationsentwicklung, hat moderne Arbeitsorganisationen und neue Produktionssysteme eingeführt. Er spielte eine Schlüsselrolle beim Aufbau der Lean Manufacturing Consulting und war zuletzt als Direktor Automotive Projektmanagement tätig. 2011 brachte Frank in seiner Rolle als Vorstand ein Beratungsunternehmen wieder ins Wachstum gebracht und konzentriert sich seit 2013 auf die Transformation bestehender Organisationen und den Aufbau neuer Arbeitsorganisationen.

Dr. Christoph Eisenhardt

Dr. Christoph Eisenhardt ist Unternehmensberater und Coach mit Fokus auf F&E, Innovation und Leadership. Er unterstützt Unternehmenstransformationen und agile Entwicklungsprozesse und berät ganzheitlich und handlungsorientiert. Als zertifizierter systemischer Business-Coach hilft er Führungskräften mit den damit verbundenen Herausforderungen umzugehen.
Nach seiner Promotion und einer Selbstständigkeit in der Laserindustrie arbeitete er 14 Jahre bei Roche Diagnostics und leitete dort globale Abteilungen und strategische Initiativen.
Christoph ist promovierter physikalischer Chemiker, absolvierte ein Executive Leadership Program an der London Business School und ist zertifizierter Change Manager, sowie Scrum Master.

Dr. Frank Richarz

Dr. Frank Richarz hat in Bonn Physik studiert und in Physikalischer Chemie promoviert. Frank hat eine beeindruckende Karriere in der Elektro- und Haushaltsgeräteindustrie hinter sich und hat in verschiedenen Managementpositionen, u.a. technischer Direktor eines US-Unternehmens, gewirkt. Als kleines ‚Hobby‘ vertritt Frank seit 1997 verschiedenste Unternehmen in der Normungsarbeit beim International Electrotechnical Committee (IEC) und leitet unter anderem das Team zu ‚Biological effects of optical radiation‘.
Seit 2008 konzentriert er sich als Berater darauf, die Produktentwicklung (R&D) in Unternehmen zu optimieren, u.a. in der optischen Industrie, Werkzeuggeräteherstellung und Automobilbranche. Im Rahmen agiler Transitionen hat er als agiler Coach zahlreiche Teams und Organisationen bei ihren ersten agilen Erfolgen begleitet.

Mark Rosa

Mark Rosa ist ein Fachmann für Agile Methodik in der physischen Produktentwicklung mit über 20 Jahren Erfahrung. Er hat sich darauf spezialisiert, in agil unerfahrenen Teams ein agiles Mindset aufzubauen und das Teamumfeld auf die Zusammenarbeit mit einem agilen Projekt einzustimmen. Mark hat seit den frühen 2000er Jahren in verschiedenen Industriebereichen, u.a. Medizintechnik, Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbau, gearbeitet und dabei wertvolle Erfahrungen gesammelt, die ihn zu einem führenden Experten in der Produkt- und Softwareentwicklung machen.

Geog Verch

Georg Verch ist seit März 2023 ein wertvolles Mitglied unseres Teams. Mit einer handwerklichen Ausbildung zum Leichtflugzeugbauer und einem Studium der Medizintechnik in Wiesbaden bringt er eine breite Palette von Fähigkeiten mit. Seine Karriere bei einem führenden Anbieter von Dialyse-Produkten und -Dienstleistungen hat ihm tiefe Kenntnisse in Risikomanagement, Anforderungsmanagement, Projektmanagement und Moderation vermittelt, sowie seine Passion für agile Arbeitsweisen geweckt. Als zertifizierter Product Owner, Scrum Master und Experte für Usability und User-Experience ist Georg ein leidenschaftlicher Befürworter der Agilität und setzt seine Fähigkeiten ein, um aufgeschlossene und engagierte Teams zu fördern.

Michelle Wunner

Michelle Wunner verstärkt seit April 2021 das Team von AGILEUS Consulting und überzeugt dabei insbesondere mit ihren Erfahrungen in der Begleitung agiler Transitionen. 

Als Trainerin, zertifizierte Scrum Masterin und Coach befähigt sie unsere Kunden für die agile Arbeitsweise. Ihre Haltung als systemische Beraterin und Mediatorin sind insbesondere in der Teambegleitung, im Change Management und Konfliktmanagement sehr gefragt. So verfügt sie über umfangreiche Kenntnisse, um erfolgreiche Veränderungsprozesse zu begleiten. Dabei schätzen unsere Kunden ihre Moderationskompetenz und ihre empathisch-hartnäckige Art, Teams für Agilität zu begeistern. Ihre bisherigen Praxiserfahrungen sammelte sie in der Automobil-, Finanz-, Technologie- und Medizintechnikbranche.

Dr. Michael Körsten

Dr. Michael Körsten verstärkt unser Team seit Oktober 2021. Er studierte Maschinenbau in Aachen und promovierte im Bereich Konstruktionsmethodik. Mit über 20 Jahren Erfahrung in verschiedenen R&D Managementfunktionen in der Automobilindustrie und im Anlagenbau, bringt er umfangreiche Expertise in Produktentwicklung, Prozessoptimierung, Projekt- und Innovationsmanagement, Digitalisierung und internationale Teamarbeit mit.

Michael war in Industriearbeitskreisen zu Lean Innovation aktiv und baute erfolgreich eine lokale Entwicklungsabteilung in den USA auf. Er gestaltete den Produktentstehungsprozess neu und setzte die agile Transformation im Engineering bei einem führenden Nutzfahrzeughersteller um. In den letzten Jahren arbeitete er als Managementberater und im Bereich Ingenieurdienstleistungen.

Als zertifizierter Scrum Master und Scrum Product Owner hat Michael zahlreiche Teams und Organisationen bei agilen Transformationen begleitet. Er ist überzeugt, dass Agilität, wenn richtig implementiert, zu erheblichen Leistungssteigerungen führen kann, wobei der Mensch im Mittelpunkt stehen muss.

Dagmar Hebenstreit

Dagmar Hebenstreit hat jahrelange Erfahrung in der Management- und Strategieberatung, was sie dazu inspirierte, eine eigene Boutiqueberatung zu gründen. Mit AGILEUS Consulting erfüllt sie ihren Wunsch nach einer ganzheitlichen Beratung für Mechatronikunternehmen, die sowohl Konzept- als auch Umsetzungsphasen inklusive Change Management und Mitarbeiterinvolvement umfasst.

Dagmar bringt internationale Erfahrung in Vertrieb, Marketing und Business Development mit. Als Certified Scrum Professional sowie Scrum Master und Product Owner hat sie einen breiten methodischen Hintergrund und sucht ständig nach neuen Ansätzen in Organisationsstrukturen und Führung.

Sie studierte Medienökonomie, Interkulturelle Wirtschaftskommunikation und Betriebswirtschaftslehre und ergänzte dies durch ein Studium der Humanwissenschaften und Auslandsaufenthalte, unter anderem in China.

Dagmar ist zudem verantwortlich für Marketing, Public Relations, HR und Change bei AGILEUS Consulting. Als Mitglied der Healthcare Shapers beschäftigt sie sich speziell mit der Implementierung von Agilität in der MedTech-Branche.

Dr. Jörk Hebenstreit

Dr. Jörk Hebenstreit gründete ein Beratungsunternehmen, das klassische Strategie- und Managementberatung mit innovativen, agilen Ansätzen kombiniert. Er studierte und promovierte in Physik und arbeitete zuletzt als Vice President in einem internationalen Technologieunternehmen. Sein Managementwissen vertiefte er an der INSEAD Business School und erhielt den ‚Distinguished Service Award‘ der Photo Marketing Association International.

2006 wechselte er in die Strategieberatung und war ab 2009 als F&E-Vorstand eines Messtechnik-Global Players tätig. Er war in verschiedenen Verwaltungsräten aktiv und lehrte an der Hochschule Furtwangen. Seit 2016 leitet Jörk agile Projekte in verschiedenen Branchen.

Er ist Certified Scrum Professional und engagiert sich bei den Baden-Badener Unternehmergesprächen e.V. Jörk ist zudem einer der wenigen „Agile Leadership Journey Guides“ in Deutschland.